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Erster Enok im Landkreis erlegt !

Am Abend des 28. August erlegte Werner Ahles im Revier Köttel- Eichig den ersten Marderhund . Es handelt sich um einen jungen Rüden. Da Maderhunde in Familiengruppen leben, wird dies kein Einzelfall bleiben.
Aus seinen ursprünglichen Verbreitungsareal von nordöstlichen China, Japan bis ins Amurtal wurde er in die damalige westliche Sowjetunion verfrachtet.  Von hier verbreitete er sich bis Mitteleuropa und somit auch zu uns. Marderhunde auch Enok oder Mangut genannt sind Allesfresser und meist nachtaktiv. Da diese Art nicht als heimische Wildtiere, und als großer Schädling unserer Bodenbüter, Amphibien bis hin zum Niederwild gelten, sind Jäger aufgefordert verstärkt die Jagd auf diesen Fremdling auszuüben.

Erleger Werner Ahles mit seinen Mitpächter Prof. Dr. Dr. Ernst Fink

Erleger Werner Ahles mit seinen Mitpächter Prof. Dr. Dr. Ernst Fink

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Unsere Leistungen nicht schlecht reden lassen !

Unsere Jagd erfährt mittlerweile in der Bevölkerung wenig Anerkennung und Verständnis. Ein neues Jagdsystem, noch mehr Auflagen von behördlicher Seite und Debatten im Bundestag werden Landwirten, Förstern und uns Jägern nicht weiterhelfen.

Probleme löst man vor Ort. > und da sind wir im Landkreis Lichtenfels auf den richtigen Weg.           Wir können Erfolge aufweisen und diese auch benennen. – Der Waldumbau kommt voran, Verbissbelastung durch Schalenwild wurde gesenkt. Die Waldfläche nahm zu und die Wildschäden wurden weniger gemeldet, da meistens eine Einigung zwischen den betroffenen Landwirten und Jägern erreicht wurde. Eine Rekordstrecke wurde im zurückliegenden Jahr beim Schwarzwild mit über 800 erlegten Sauen erreicht. Es wird hier im Landkreis mit der höchste Pachtpreis mit 5,53 € an die Jagdgenossen entrichtet. Dies ist in Oberfranken im Durchschnitt der meist bezahlteste. Diese Gelder werden größtenteils für den Wegebau im Wald- und Feldflur verwendet, was zu einem positiven Erscheinungsbild beträgt.

In Weismain haben wir eine vereinseigene Schießstätte, wo auch die Disziplin “ Schuss auf den laufenden Keiler“ trainert werden kann. Gerade im Hinblick auf die laufenden und kommenden Erntejagden kann hier der Grundstein für eine erfolgreiche Reduzierung der Schwarzkittel und somit die Verringerung der Schäden in der Landwirtschaft gelegt werden.

Ein vorgeworfener Egoismus der heimischen Jägerschaft, den vor kurzem ein hoher Funktionär des Bayrischen Bauernverbandes (BBV) den bayerischen Jägern, hinsichtlich der Schwarzwildbejagung, vorgeworfen hat, kann ich bei uns nicht erkennen. – Dies ist belegbar durch revierübergreifende Drückjagden, steigende Erfolge bei Erntejagden, vorbildliches Kreisen bei Neuschnee( gerade in den Jurarevieren) und bessere Absprache bzw. Zusammenarbeit zwischen Forst und privaten Jägern. > unsere Jagd steht bei weitem nicht so schlecht dar,wie einzelne dies vieleicht gerne sehen würden !   

Waidmannsheil Euer Vorsitzender

Pressebericht Obermaintagblatt