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Klaus Schmidt referiert beim Jagdschutz und Jägerverein

 

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Es ist für uns Jäger nicht leicht Niederwildbestände von Hasen, Rebhuhn und Fasan zu erhalten, dies wurde auch in der gut besuchten Veranstaltung allen bewusst. Mut machte allen Anwesenden unser Referent Klaus Schmidt, dass hierzulande unser Niederwild noch nicht ganz verloren ist. Bedenken äußerte er aber, dass es eine signifikante Entwicklung gäbe, „die fehlenden Insekten“. Verständlich wurde seine Äußerung bei seiner Frage: Früher mußte man im Sommer nach jeden Betanken seines Autos die Scheibe von Insekten säubern – und jetzt? Auch die Veränderungen in der Kulturlandschaft, die bei vielen Neugestaltungen regelrecht modelliert wird, ist keine gute Entwicklung. Viel zu selten wird aus seiner Sicht beim Thema Artenschutz auch an das Niederwild gedacht. Zwar gehören auch die Raubwildbejagung und die Fallenjagd dazu, wichtig sei aber ebenso, dass es für das Niederwild Deckungsinseln, Kräuterflächen und richtig gestaltete Hecken gibt. Es sollten sich ganz einfach alle bemühen, Lebensräume für die frei lebenden Wildtiere zu schaffen und zu erhalten, so Schmidt. Schließlich nehme eine Verbesserung des Lebensraumes positiven Einfluss auf die Wildbestände, hier vor allem die des Niederwildes. Nicht umsonst sagte man früher,-  wo in der Natur Rebhüher leben, da ist die Welt noch in Ordnung.