Trockenheit lässt Rehwild grausam verenden

  Aufruf an alle Jäger

Durch die lange Trockenheit, die unseren Landkreis heimsucht, ist unser heimisches Rehwild derart geschwächt, dass sie für viele tödlich endet. Das Wetter wird sich auch die nächsten Tage nicht ändern. Wir Jäger sind zur Hege unseres heimischen Wildes gesetzlich verpflichtet. Darum appeliere ich an alle Revierinhaber mit einer Zufütterung zu beginnen. Sinnvoll halte ich Äpfel, Apfeltrester mit eingeweichten Getreide auch Wasser in größeren, flachen Wannen. –  Es herscht absolute Notzeit. Es ist keine nahrhafte Äsung mehr vorhanden, alle Felder abgeerntet, Wiesen verbrannt, jeder Bachlauf vertrocknet.  Es ist in vielen Revieren das Erlegen der noch „kräftigen Stücke“ nicht gutzuheißen.

Geiß- nur noch Haut und Knochen

 

Allein in dieser Woche wurden über 20 Sichtungen, teils von Spazierängern und Autofahrern gemeldet, die geschwächte, apathische und abgekommene Rehe in unseren Revieren sahen. Diese haben keine Überlebungschance mehr. Hier hilft nur noch sie schnellstmöglich von ihren Leiden zu erlösen.

Versucht bitte durch Zufüttern noch unseren Auftrag der Hege  bestmöglich zu erfüllen.! 

 

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