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Taube flog aus anderer Richtung

Beim traditionellen Herbstschießen wartete eine Erneuerung auf die Teilnehmer. Es konnte erstmals  die auf den Schützen zufliegende Taube bei der Schrotdisziplin geschossen werden. Nicht nur Schießstandleiter Ottmar Bienlein zeigte sich erfreut, daß der zusätzliche Turbulenzautomat zum Herbstschießen seine Arbeit verrichtete, sondern alle Schützen. Es wurden auch schon Vorarbeiten für die Rollhasenanlage erledigt, die evtl. heuer noch in Angriff genommen werden könnte. Ohne ehrenamtliche Helfer wäre so eine Anlage nicht mehr zu betreiben, sagte Vorsitzender Ament in seiner Begrüßung und sprach ein riesiges Dankeschön allen Beteiligten und Teilnehmern aus.

Die Leistungen in den verschiedenen Disziplinen waren durchweg positiv. Die Gewinner waren:

  • Gesamtsieger: Christian Scheidler ,
  • Schrotdisziplin: Markus Sünkel,
  • Kugeldisziplin: Bernhard Rupp sowie Dino Eber
  • Ehrenscheibe:  Christian Will

die Gewinner des Herstschießens

 

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Trockenheit lässt Rehwild grausam verenden

  Aufruf an alle Jäger

Durch die lange Trockenheit, die unseren Landkreis heimsucht, ist unser heimisches Rehwild derart geschwächt, dass sie für viele tödlich endet. Das Wetter wird sich auch die nächsten Tage nicht ändern. Wir Jäger sind zur Hege unseres heimischen Wildes gesetzlich verpflichtet. Darum appeliere ich an alle Revierinhaber mit einer Zufütterung zu beginnen. Sinnvoll halte ich Äpfel, Apfeltrester mit eingeweichten Getreide auch Wasser in größeren, flachen Wannen. –  Es herscht absolute Notzeit. Es ist keine nahrhafte Äsung mehr vorhanden, alle Felder abgeerntet, Wiesen verbrannt, jeder Bachlauf vertrocknet.  Es ist in vielen Revieren das Erlegen der noch „kräftigen Stücke“ nicht gutzuheißen.

Geiß- nur noch Haut und Knochen

 

Allein in dieser Woche wurden über 20 Sichtungen, teils von Spazierängern und Autofahrern gemeldet, die geschwächte, apathische und abgekommene Rehe in unseren Revieren sahen. Diese haben keine Überlebungschance mehr. Hier hilft nur noch sie schnellstmöglich von ihren Leiden zu erlösen.

Versucht bitte durch Zufüttern noch unseren Auftrag der Hege  bestmöglich zu erfüllen.! 

 

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Gute Präsentation unserer Zunft

Beim diesjährigen Schützenfest in unserer Kreisstadt Lichtenfels waren wir wieder beim Festzug durch die Innenstadt mit einer großen Mannschaft vertreten. Angeführt von unseren Kindern die  Schild mit Scheibe präsenterten, zu den Vorstanden, der „erlegten Wildsau“, den Bläsern, zu den Hundeführern bis zum letzen Waidmann begeisterten wir die Zuschauer.

Gruppenbild aller Teilnehmer

Am Jägerabend wurden die Ergebnisse des Jägerschießens verkündet. Stolzer Gewinner, mit dem bislang besten Ergebnis aller Jägerschießens wurde Axel Richter. Ihm wurde die prachtvolle Scheibe auf der Bühne überreicht. Tratitionell wurde die Siegerehrung von unseren Parforcehornbläsern umrahmt.

Der Gewinner Axel Richter mit der Sonderscheibe unseres Jägerschießens

 

 

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Viele Erkenntnisse wurden vermittelt

Gruppenbild mit Alexander Kelle

Die Arbeit beginnt nach dem Schuß – dies wurde so richtig deutlich beim Anschußseminar auf unserem Schießplatz. Alexander Kelle übermittelte sein Wissen als langjähriger Nachsuchenführer allen Teilnehmern eindrucksvoll. Seinen Ausführungen verfolgten 26 Teilnehmer.

Der theoretische Teil fand in der Hütte statt

Im theoritischen Teil wurden Themen anhand von Statistiken über Geschossarten, Kalibergrößen, Fluchtstrecken und Schußhärte der Schalenwildarten. Durch seine langjährige Erfahrung lies Herr Kelle viele Praxisbeispiele in seinen Vortrag miteinfliessen.

Nach einer Mittagspause, in der sich ein jeder Teilnehmer mit Getränken und Gegrillten versorgen konnte ging es zu den praxisrelevanten Anschüssen. Hier wurden die Teilnehmer selbst aufgefordert, Pirschzeichen, wie Schnitthaare, Knochensplitter, Gewebearten und Wildbretschweiß zu suchen und nach ihren Kenntnissen zu bestimmen. Auch wurde die Gefahrenquelle der Geschosse und Knochensplitter nach Austritt der beschossenen Stücke, Reh und Sau verdeutlicht.  Diese wurden sichtbar durch eine weiße Plane, die zuvor hinter den Stücken angebracht wurde.

der Praxisteil fand neben unseren Schießgelände im Staatsfrost statt

 

 

 

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Anschußseminar

Am Samstag, 19.Mai 2018 findet auf dem Gelände unserer Schießanlage im Mainecker Forst bei Weismain ein Anschußseminar statt. Der bestädigte Nachsuchenführer und Autor über  Hundewesen Herr Alexander Kelle wird unterrichten. Das Seminar beginnt um 10:00 Uhr und gliedert sich in einen theoretischen und praktischen Teil. Dauer ca. 3  1/2 Stunden.

Alexender Kelle mit seinen Nachsuchenhund

-nicht umsonst spricht man von der Arbeit nach dem Schuß!

um die Schußwirkung   deutlich zu machen wird hinter dem Stück ein weißes Tuch aufgehängt

sorgfältige Anschußkontrolle- ein Muß nach jedem Schuss

 

 

 

 

 

 

Seminar ist für Vereinsmitglieder kostenlos, wegen der Planung bitte verbindliche Anmeldung bei Werner Pietschmann Tel. 09565/2196    oder mobil   0174-7114539

 

was man alles daraus lesen kann

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