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Forst und Jagd in Bayern – Ausstellung in Ahorn (Landkreis Coburg)

Ausstellung

WaldGeschichten. Forst und Jagd in Bayern 811 bis 1811

im Gerätemuseum Ahorn

Der Wald versorgte die Menschen über Jahrhunderte mit Bau- und Brennholz und dem Material für Arbeitsgeräte, Möbel und Fahrzeuge. Über lange Zeit war die Waldweide unentbehrlich für die Ernährung der Rinder und Schweine. Zweige und Blätter dienten als Viehfutter, das Laub wurde als Einstreu verwendet. Schon früh wurden unsere Wälder von Menschen gestaltet und verwaltet. Waldordnungen regelten seit dem Mittelalter die vielfältige Nutzung.

Die aktuelle Ausstellung „WaldGeschichten. Forst und Jagd in Bayern 811 bis 1811“ im Gerätemuseum Ahorn beleuchtet die Entwicklung, Verwaltung und Nutzung der Bayerischen Wälder seit dem Mittelalter bis in die Gegenwart. Werkzeuge von der Axt bis zur Motorsäge illustrieren zusammen mit historischen Fotografien den technischen Forstschritt in der Waldarbeit.

Alte Schäferei – Gerätemuseum des Coburger Landes
Schäferei 2
96482 Ahorn
Tel. 0 95 61 / 13 04
info@geraetemuseum-ahorn.de
www.geraetemuseum-ahorn.de

Öffnungszeiten:
01.04. bis 31.10.2016: täglich außer Montag 14 bis 17 Uhr
01.11. bis 04.12.2016: Sonn- und Feiertage 14 bis 17 Uhr

 

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Vorstand wurde bestätigt und wiedergewählt

Bei der Jahreshauptversammlung am 11. März 2016 stellte sich der amtierende Vorstand geschlossen zu einer weiteren Wahlperiode zur Verfügung. Die durchgeführten Neuwahlen ergaben somit auch keine Veränderungen.

wiedergewählter Vorstand von li.2.Vors. Prof. Dr. Dr. Ernst Fink, Schriftführer Karl Hafermann,KassenprüferThomas Dümlein,Schatzmeiser Dieter Domes, 1. Vors. Michael Ament,. es feht im Bild Kassenprüfer H. G. Rebhahn

wiedergewählter Vorstand von li.2.Vors. Prof. Dr. Dr. Ernst Fink, Schriftführer Karl Hafermann,Kassenprüfer Thomas Dümlein,Schatzmeiser Dieter Domes, 1. Vors. Michael Ament, es fehlt im Bild Kassenprüfer H. G. Rebhahn

Bei seinen anfangs vorgetragenen Bericht, ging der Vorsitzende auf aktuelle Themen ein. Ein Schwerpunkt war, Revierpächter bei den steigenden Kosten und der immer größeren Verantwortung zu unterstützen. Betreffend der Verkehrssicherungspflicht wird, bei entsprechender Nachfrage, im Sommer eine Schulung stattfinden. Unser Dachverband wird dementsprechend unterstützen. –  Ein für den Landkreis zweites Radiocäsium-Meßgerät ist bestellt, dieses in den nächsten Wochen möglichst zentral im Landkreis installiert werden wird. Erfreulich war hier, die Förderung durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, so dass für unseren Verein ein geringer Anteil der Anschaffungskosten übrig bleiben wird. Von der Schießstätte in Weismann konnte Ament nur Gutes berichten, es kommen immer mehr Sportschützen, die einen Großteil der Einnahmen bringen. Der Gewinn konnte gesteigert werden. Und der Abbau der Verbindlichkeiten, die für den Umbau der Schießanlage nötig waren, können in absehbarer Zeit getilgt werden.

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Die Liste der Ehrungen verdienter Mitglieder war groß, leider waren hier viele entschuldigt abwesend. Die Bläser spielten ihnen ein extra neu eingeübtes Stück. Zum Abschluß der harmonischen Versammlung wurde als Überraschung noch von der viel bewunderden Bläsergruppe die Bayernhymne zellebriert.- Ein wahrhaft würdiger Abschluss!

 

geehrt wurden für 25 Jahre:Karl-Heinz Erras 40Jahre: Karl Hafermann 60 Jahre Herr G. Löffler

geehrt wurden für
25 Jahre:Karl-Heinz Erras, Alfred Klemenz, Manfred Spieler, Josef Geßlein
40Jahre: Karl Hafermann,Harry Leucht, Lothar Kraus               50 Jahre: Isabelle Callens-von-Seckendorff
60 Jahre Gereon Löffler, Peter Flechten

 

 

 

 

 

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Weihnachtliche Lieder der Bläsergruppe

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Am Sonntag, den 20. Dezember fand in Stetten die zweite Dorfweihnacht statt. Unsere Parforcehornbläser probten zusätzlich für Ihren Auftritt extra die klassischen Weihnachtslieder ein. Der neu gestaltete Dorfplatz war schon bei den ersten Liedern rappelvoll. Auch an den Stehtischen herrschte reger Betrieb. Für das leibliche Wohl wurde bestens gesorgt. Für viele war es ein Abend andem man weihnachtliche Ruhe spürte und man in aller Gemütlichkeit das ein oder andere zwanglose Gespräch führen konnte. Unsere Bläser wurden mit einen tosenden Applaus verabschiedet.

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Klaus Schmidt referiert beim Jagdschutz und Jägerverein

 

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Es ist für uns Jäger nicht leicht Niederwildbestände von Hasen, Rebhuhn und Fasan zu erhalten, dies wurde auch in der gut besuchten Veranstaltung allen bewusst. Mut machte allen Anwesenden unser Referent Klaus Schmidt, dass hierzulande unser Niederwild noch nicht ganz verloren ist. Bedenken äußerte er aber, dass es eine signifikante Entwicklung gäbe, „die fehlenden Insekten“. Verständlich wurde seine Äußerung bei seiner Frage: Früher mußte man im Sommer nach jeden Betanken seines Autos die Scheibe von Insekten säubern – und jetzt? Auch die Veränderungen in der Kulturlandschaft, die bei vielen Neugestaltungen regelrecht modelliert wird, ist keine gute Entwicklung. Viel zu selten wird aus seiner Sicht beim Thema Artenschutz auch an das Niederwild gedacht. Zwar gehören auch die Raubwildbejagung und die Fallenjagd dazu, wichtig sei aber ebenso, dass es für das Niederwild Deckungsinseln, Kräuterflächen und richtig gestaltete Hecken gibt. Es sollten sich ganz einfach alle bemühen, Lebensräume für die frei lebenden Wildtiere zu schaffen und zu erhalten, so Schmidt. Schließlich nehme eine Verbesserung des Lebensraumes positiven Einfluss auf die Wildbestände, hier vor allem die des Niederwildes. Nicht umsonst sagte man früher,-  wo in der Natur Rebhüher leben, da ist die Welt noch in Ordnung.