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Wildbret aus heimischen Revieren

Wildbret aus heimischen Revieren

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Ein hochwertiges und gesundes Lebensmittel

In der heutigen Zeit legen wir vermehrt Wert auf eine ausgewogene, gesunde und fettarme Ernährung. Als Fleisch bietet sich hier Wildbret an.

Wildbret ist die Bezeichnung für Fleisch von freilebenden Wildtieren, die dem Jagdrecht unterliegen. Wild aus unseren Jagdrevieren ist Fleischgenuss direkt aus der heimischen Natur. Unser Wild bewegt sich in freier Natur und nimmt nur das auf was es wirklich fressen möchte. Wild ist fettarm, reich an Eiweiß, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Wild aus der Region steht für kurze Transportwege, optimale Frische und höchste Qualität.

Waidgerecht erlegtes Wild verendet innerhalb von Sekunden und ist somit keinen Stresssituationen (wie z.B. Transportwege, Schlachtvorgang) ausgesetzt, die die Fleischqualität nachteilig beeinflussen können. Außerdem dürfen dem Wild keine Medikamente prophylaktisch (wie bei der Massentierhaltung) verabreicht werden. Somit ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass Wild mit Rückständen belastet ist.

Nach dem EU-Hygienerecht gilt der Wild erjagende und veräußernde Revierinhaber als Lebensmittelunternehmer, d.h. er ist voll verantwortlich für das von ihm in den Verkehr gebrachte Lebensmittel „Wild“. Die Jäger müssen bei der Abgabe von Wild/Wildbret bezüglich der Wildbrethygiene geschult sein bzw. als kundige Person im Sinne des EU-Hygienerechts gelten um die amtliche Untersuchung beim Wild durchführen zu können. Der Jäger hat bei der amtlichen Fleischuntersuchung zwei Aufgaben zu erfüllen. Zum einen übernimmt er beim Beobachten des lebenden Wildes praktisch die Funktion eines Fleischkontrolleurs, indem er das Verhalten des Wildes eingehend und sorgfältig beobachtet, bevor er es erlegt. Diese Feststellungen werden nach dem Erlegen in die Untersuchung, bei der beurteilt wird ob das Wildbret genusstauglich ist, also keine bedenklichen Merkmale aufweist, einbezogen.

Bei der direkten Abgabe von Wild durch den Revierinhaber bzw. dessen Beauftragten gibt es zwei Möglichkeiten, nämlich die Abgabe des ausgeweideten Wildes in der Decke oder die Abgabe nach dem Enthäuten bzw. Zerwirken. Im letzten Fall hat dies in einem den hygienischen Anforderungen entsprechenden Raum, der sogenannten Wildkammer, stattzufinden. Diese muss dem Landratsamt gemeldet und dort registriert sein. Die direkte Abgabe von Wild oder Wildfleisch durch den Jäger ist nicht nur an den Endverbraucher sondern auch an örtliche Einzelhandelsunternehmen zur direkten Abgabe an den Endverbraucher möglich. Hierunter fallen auch Gastronomiebetriebe. In der Gastwirtschaft sollte der Kunde darauf achten, dass er Wildbret aus heimischen Revieren angeboten bekommt. Dies sollte auf der Speisekarte vermerkt sein.

Verschiedene Berichte haben vor dem Verzehr von Schwarzwild wegen eines möglichen Gehaltes an radioaktiven Stoffen gewarnt. Nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl im Jahr 1986 war Europa von radioaktiven Niederschlägen betroffen. Einige der radioaktiven Stoffe können vom Schwarzwild mit der Nahrung aufgenommen werden. Zum Beispiel wird der Hirschtrüffel, der Spuren von Cäsium 137 enthalten kann, beim Wühlen im Boden vom Wildschwein aufgenommen. Glücklicherweise zählt der Landkreis Lichtenfels zu den am wenigsten radioaktiv belasteten Landkreisen in Bayern. Wie dem Artikel von Michael Ament, dem 1. Vorsitzenden der BJV-Kreisgruppe Lichtenfels, vom 20. Juni 2013 zu entnehmen ist, bestätigen dies die Untersuchungsergebnisse der in Ebensfeld eingerichteten Messstation. Alle Messergebnisse waren im unteren zweistelligen Bereich, bei einem erlaubten Grenzwert von 600 Becquerel pro Kilogramm Muskelfleisch.

Von den Revierinhabern und Jagdausübungsberechtigten im Landkreis Lichtenfels wird sehr viel unternommen um den Verbraucher qualitativ hochwertiges und hygienisch einwandfreies Wildbret anzubieten und dies zu einem fairen Preis.

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Rekordbeteiligung beim Herbstschießen

Kaiserwetter und strahlende Gesichter beim Herbstschießen am 03.Oktober

Unter der Leitung von Ottmar Bienlein fand das diesjährige Herbstschießen statt. Die Vorstandschaft konnte sich nicht nur über eine Rekordbeteiligung freuen, sondern auch über die durchwegs gute Schießleistung der Teilnehmer. Es wurden die Disziplinen -Schrot-Kugel-laufender Keiler gewertet. Nach Auswertung von unseren Kassier Dieter Domes standen folgende Gewinner fest.

   Schrot:                                                     Kugel:                                                 Gesamtwertung: 

1. Bienlein, Ottmar                               1. Wittmann, Rainer                          1  Bienlein, Ottmar      2. Leimeister, Thomas                          2. Gesslein, Josef                              2.Wittmann, Rainer 3.Rosenbauer, Alfred                           3. Schenkel, Franz                             3. Leimeister, Thomas 3.Will, Christian                                  4. Bienlein, Ottmar                            4. Schenkel, Franz         5. Wittmann, Rainer                             5. Weber, Florian                              5. Gesslein, Josef

Gewinner der Ehrenscheibe wurde Alfred Rosenbauer.

Herzlichen Dank allen Helfern und Teilnehmern –   Die Vorstandschaft.

 

Gruppenbild mit den Gewinnern der Ehrenscheibe und Gesamtsieger

Gruppenbild mit den Gewinnern der Ehrenscheibe und Gesamtsieger

Teilnehmer am Schrotstand

Teilnehmer am Schrotstand

 

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Die Wichtigkeit des Jagdgebrauchshundes

Im Rahmen der Mitgliederversammlung am 17.Okt.2013 um 19:00 Uhr auf der Karolinenhöhe geht es um den Hund.

Eingeladen sind nicht nur Mitglieder unseres Vereins, sondern auch Jäger anderer Kreisgruppen mit Bekannten und Freunden der Jagd. Es spricht über das Thema  –Wichtigkeit und Nutzen der Jagdgebrauchshunde der externe Referent Manfred Friedrich aus Übersee am Chiemsee ( Kreisgruppe Traunstein ). Waidkamerad Friedrich ist mir schon seit langer Zeit persönlich bekannt, ich schätze ihn als sehr erfahrenen Hundeführer, der einen großen Teil seines Lebens seinen Jagdhunden widmet. Ein Fachgebiet von ihm ist die Hunderettung verschollener Hunde bei der Fuchsjagd aus dem Bau. Er ist Referent des bayer. Jagdverbandes und hält Kurse an den Jagdschulen.

Ich hoffe eurer Interesse geweckt zu haben und freue mich euch zu sehen.

Manfred Friedrich mit Arco bei der Bergjagd

Manfred Friedrich mit Arco bei der Bergjagd

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Hubertusmesse Vierzehnheiligen am Samstag 9. November

Feierliche Hubertusmesse in der Basilika Vierzehnheiligen

Gottesdienst mit Jagdhornbläsern am Samstag, 09. November 2013 um 18 Uhr

Der Hubertustag am 3. November rückt näher. Es ist Tradition am Hubertustag (3. November) selbst oder dem darauffolgenden Samstag in der Basilika Vierzehnheiligen eine feierliche Hubertusmesse zu zelebrieren. Heuer findet die Hubertusmesse am Samstag 9. November um 18 Uhr statt.

Als Schutzpatron der Jäger wird Hubertus seit dem Mittelalter verehrt. Ausgehend von Frankreich und Belgien hat sich der Brauch herausgebildet, am Tag seines Begräbnisses eine feierliche Messe zu lesen. Ursprünglich versammelten sich die Jäger im Wald, um dort in freier Natur dem heiligen Hubertus zu gedenken. Heute wird die Hubertusmesse hauptsächlich in der Kirche gefeiert. Dabei wird der Altar festlich mit einem Hirschgeweih und einem Kreuz geschmückt. Der Wald wird symbolisch mittels Ahorn-, Eichen-oder Buchenzweigen in die Kirche geholt.

Die Hubertuslegende hat zwar ihren Ursprung in der Jagd, heute werden aber Hubertusmessen neben der eigentlichen Messfeier aus Achtung vor der Schöpfung abgehalten und um den Menschen an einen behutsamen Umgang mit der ihm anvertrauten Natur zu mahnen.

Die Messe wird von der Bläsergruppe des BJV – Lichtenfels auf Parforcehörnern in Es–Dur geblasen. Sie ist aus dem Liedgut uralter, traditioneller Jagdsignale entstanden und verbindet diese Töne mit liturgischen Elementen. Bei der Auswahl der Stücke wird bewusst darauf geachtet, nicht nur auf die hierzulande weitläufig bekannte Hubertusmesse von Reinhold Stief zurückzugreifen, sondern auch Stücke aus verschiedenen französischen Messen zu spielen. Für Basilikaorganist Georg Hagel und die Parforcehornbläsergruppe Lichtenfels ist es bereits seit zwei Jahrzehnten Tradition die Hubertusmesse in der Basilika Vierzehnheiligen musikalisch zu umrahmen.

Vor Beginn und nach der Messe spielt vor der Basilika die Fürst-Pless-Bläsergruppe Bad Staffelstein jagdliche Signale und Fanfaren zur Einstimmung und Umrahmung.

Jäger, Freunde der Jagd oder der Jagdmusik treffen sich im Anschluss an den Gottesdienst zu einem gemütlichen Beisammensein im Gasthof „Goldener Hirsch“ Vierzehnheiligen.

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Silphie eine ökologische Alternative zum Biogas – Silomais

Delegierte im Gespräch,rechts Landtagsabgeortneter Alexander König CSU

Delegierte im Gespräch,rechts Landtagsabgeortneter Alexander König CSU

Am 02.Sept.2013 wurden wir vom Regierungsbezirksvorsitzenden Hartmut Wunderatsch zur Besichtigung des Silphie-Feldes nahe Münchberg eingeladen. Das Feld wurde vom Bayerischen Jagdverein mit einem hohen Betrag gefördert.

Es wurden vor Ort die Entwicklung des Feldes und die Ernteergebnisse begutachtet. Unter der Anwesenheit von zahlreichen Delegierten u. a. Kreisgruppenvorsitzende, Jäger und Landwirte war das Ergebnis durchaus positiv zu werten. Leider sagte der Landwirtschaftsminister Brunner kurzfristig die Teilnahme wegen einer Erkrankung ab. Die Ausbeute des Methangehaltes und der Biomasse ist in diesen zweiten Jahr der Ernte ähnlich wie beim Mais. Diese Pflanzenart wird den Mais nie verschwinden lassen, kann aber auf machen Äckern eine ökologische Alternative zum Biogas – Silomais werden – was uns Jäger hinsichtlich der Wildschadensproblematik durch die Sauen im Mais sicherlich wünschenswert wäre.

Weitere Informationen unter www.becherpflanze.de

Größenvergleich zur Pflanze -Vorsitzender mit neuem Obmann für Naturschutz Fritz Stehle

Größenvergleich zur Pflanze -Vorsitzender mit neuem Obmann für Naturschutz Fritz Stehl

 

 

 

Gruppenphoto

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Informationstafel

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